Gute Empfehlungen Teil 2

4.         Die Bettzeit verkürzen

Eine Therapie bei Schlaflosigkeit ist der bewusste Schlafentzug, durch den wieder Regelmäßigkeit und Normalität in Ihren Schlafrhythmus gebracht werden soll. Sie sollten deshalb für eine gewisse Zeit Ihre Schlafzeit verkürzen. Je nachdem, wie es Ihnen am leichtesten fällt, können Sie entweder später zu Bett gehen oder morgens früher aufstehen. Wenn Sie bemerken, dass Sie dadurch nach einiger Zeit wieder besser ein- und durchschlafen, können Sie die Schlafzeiten wieder schrittweise verlängern.

5.         Koppeln Sie Schlaf mit Bett

Die Kombination Schlaf und Bett muss in Ihrem Kopf fest verankert sein. Die einzige Ausnahme sind sexuelle Aktivitäten. Alle anderen Tätigkeiten wie Essen oder Trinken, Lesen oder Computerspiele stören die Konditionierung „Bett = Schlaf“ erheblich.

6.         Stehen Sie wieder auf, wenn an Schlafen nicht zu denken ist

Was der Fachmann als Stimulus-Kontrolle bezeichnet, bedeutet nichts anderes, als dass das Bett immer mit Schlafen verbunden wird. Sollten sich quälende Gedanken über das Tagesgeschehen, Grübeleien oder Schmerzen bei ihnen festsetzen, verlassen Sie das Bett. Mit dem Schlafen wird es jetzt nichts. Die Einschlafphase dauert etwa 30 Minuten. Sollten Sie schon 15 Minuten mit Hin- und Herwälzen zugebracht haben, verlassen Sie auch das Schlafzimmer. Jetzt sollten Sie nur angenehme Dinge tun, etwa Musik hören oder ein gutes Buch lesen. Auch wenn Sie nachts wach werden und nicht wieder einschlafen können, sollten Sie angenehme oder vielleicht langweilige Dinge tun. Erst wenn Sie richtig müde sind, sollten Sie wieder ins Bett gehen.

7.         Verkrampfen Sie sich nicht in den Schlaf

Gehen Sie nie mit dem Gedanken ist Bett „Heute muss ich aber mal gut einschlafen“. Mit dem Druck, den Sie sich aufbauen, beginnt der Teufelskreis. Sie wollen mit aller Gewalt einschlafen und erzeugen somit Stress, der Sie dann mit Sicherheit am Einschlafen hindern wird. Es gibt einen Trick, der dagegen helfen kann. Legen Sie sich einen Zettel und Stift auf Ihren Nachttisch und lassen Sie die Augen geöffnet. Schreiben Sie alle 10 Minuten das Wort „Entspannung“ auf diesen Zettel. Allzu viele Wörter werden Sie am nächsten Morgen nicht auf dem Zettel finden. Oder Sie stellen sich beim Einschlafen immer die gleiche angenehme Szene vor. Eine Wanderung im Herbstwald, ein Strandspaziergang bei herrlichem Sonnenschein oder Eis essen in einem Straßencafẻ mit angenehmen Menschen. Die Entspannung wird sich auf  jeden Fall einstellen.

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