Gute Empfehlungen Teil 1

 

Schlafstörungen gehören wie Depressionen zu den psychischen Störungen und liegen oft eng beieinander. Psychosomatische Kliniken haben deshalb auch bei Schlafstörungen eine Reihe von Hinweisen und Empfehlungen für die Betroffenen erarbeitet, um einen ruhigen gesunden Schlaf zu erreichen. Als „Erste Hilfe“ gegen Schlafprobleme lassen sie sich auch zu Hause ganz einfach anwenden und haben meist guten Erfolg.

1.         Strukturieren Sie Schlaf- und Wachphasen

Um zum richtigen Rhythmus zu finden, soll es das Ziel sein, immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. Sie sollten sich aber immer erst zur Ruhe begeben, wenn sie wirklich müde sind. Um Ihren Müdigkeitspunkt nicht zu verpassen, sollten Sie auf ihren Körper achten. Aus Langeweile oder weil es an der Zeit ist, sollte man sich nicht zum Schlafen legen. Das führt meist zu keinem Erfolg. Wenn Sie den Müdigkeitspunkt erreicht haben, ist das Einschlafen am leichtesten. Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt noch ein Gespräch zu Ende führen, etwas essen oder die Weinflasche noch zu Ende trinken wollen, fällt dann das Einschlafen sehr schwer.

Um zu einem geordneten Schlaf-Wach-Rhythmus zu finden, muss man auch „gesellschaftliche Zwänge“ über Bord werfen.  Wenn Sie innerlich gähnen, sollten Sie ins Bett gehen, Ihre Gäste sollten dafür Verständnis haben und Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken, denn das ist genau der Zeitpunkt, wo Ihr Körper den Schlaf fordert.

2.         Stehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit auf

Solange Sie Schlafprobleme haben, gilt: egal, wie lange Sie in der Nacht geschlafen haben, Sie sollten immer zur gleichen Zeit aufstehen. Sollten Sie nicht ausgeschlafen sein und sind trotzdem früh aufgestanden, wird sich zum Abend hin der Schlafdruck erhöhen. Denn nur so kann der Rhythmus sich wieder festigen. Diese Regel sollten Sie auch am Wochenende und im Urlaub beibehalten, solange die Schlafstörung besteht.

3.         Nicht tagsüber schlafen

Der Mittagsschlaf oder ein kleines Nickerchen zwischendurch sollten für die Zeit der Schlafstörungen Tabu sein. Durch den Verzicht auf diese kurzen Ruhepausen erhöhen Sie Ihr Schlafbedürfnis für den Abend. Sie sind automatisch müder und können dann auf einen längeren Schlaf hoffen.

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Ein Kommentar zu Gute Empfehlungen Teil 1

  1. Andre sagt:

    Ich kann nicht immer zur gleichen Zeit ins Bett gehe, da ich oft bis in die Nacht arbeiten muss. Werde aber versuchen, ein paar Tage lang die Tipps zu befolgen. Ich hoffe es bruingt etwas.

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